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Die Wahrheit über Fertighäuser

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Nichts ist schlimmer als Halbwissen, so leider auch bei dem Thema Fertighäuser.

Dabei ist es doch so leicht: der Begriff „Fertighaus“ umschreibt einfach nur ein Haus, welches zu einem großen Teil industriell vorgefertigt wird und somit kostengünstig auf der Baustelle aufgebaut werden kann.

Da Fertighäuser so viele Vorteile haben, wundert es mich immer wieder warum sie so schlecht geredet werden. Na gut, es gibt bei den Fertighausfirmen auch schwarze Scharfe die nur das notwendigste machen und die Unwissenheit von Bauherren ausnutzen. Die gibt es aber doch bei konventionellen Baufirmen, die ein Haus Stein auf Stein bauen, auch. Ist deshalb ein Fertighaus automatisch schlechter als ein Steinhaus?

Vorteil Fertighaus

  • individuelle Planung ermöglicht eine stilistische Vielfalt außen wie innen
  • hoher Grad an Vorfertigung im Werk unter besten Bedingungen
  • Fertighäuser sind meist Holzhäuser, auch die, die nicht so aussehen:
    Holz-, Putz- oder Steinfassade bei jedem Haus möglich – auch nachträglich
  • schnelle Rohbau-Montage – in zwei bis drei Tagen ist alles dicht
  • Trockenbau – keine bis wenig Baufeuchte
  • niedriger U-Wert bei geringer Wandstärke = mehr Platz zum Wohnen
  • Eigenleistung – nach der Hausmontage kann der Bauherr auch viel selber machen
  • Generationenhaus für Ihre Kinder und Enkelkinder

In der Energieeinsparverordnung (EnEV) wird geregelt, dass egal ob Stein oder Fertighaus, jedes neu gebaute Haus in Deutschland ein „Niedrigenergiehaus“ sein muss. Begriffe wie Energiesparhaus sind nicht geschützt und dürfen von jeder Baufirma genutzt werden. In der EnEV wird zum Beispiel festgelegt, welchen U-Wert Dach, Wände und Fundament haben dürfen. Bei Stein- und Fertighäusern gibt es selbst bei dieser gesetzlichen Vorgaben Qualitätsunterschiede.

Damit Sie nun ein hochwertiges Fertighaus von einem einfachen Fertighaus unterscheiden können, bedarf es nicht viel Grundwissen. Meine Erfahrungen haben gezeigt, achten Sie auf:

  1. Den U-Wert
    Je geringer der U-Wert, je besser ist das Haus gedämmt und die Wärme bleibt länger im Haus. Vorteil bei Fertighäusern ist, dass mit einem geringeren Wandaufbau (Wandstärke) sehr geringe U-Werte erreicht werden können. Die EnEV 2009 fordert zwar nur einen U-Wert von U=0,20 für eine Hauswand aber zu heutigen Zeiten sollte dieser schon unter U=0,15 liegen.
  2. Eine Installationsebene
    Wichtig ist eine Wand vor der eigentlichen Hauswand. Dort werden dann Kabel, Rohre usw. verlegt. Das schützt die Außenwand und bietet weiteren Platz für Dämmung.
  3. Wandaufbau
    Holz aus skandinavischen Ländern hat die beste Qualität
  4. Bodenplatte / Fundament
    Bei einem Energiesparfundament nach schwedischem Vorbild liegt die Dämmung unter dem Beton und im Beton die Flächenheizung. Da Estrich nicht mehr benötigt wird, sparen Sie sich 6 Wochen Bauzeit und der Bau bleibt trocken.
  5. Das Montage Team
    Gut wäre es, wenn die Montage von qualifizierten Personal durchgeführt wird. Was nutzt es wenn die Hauswände im Werk unter perfekten Bedingungen entstehen und dann auf der Baustelle nur zusammengeschustert werden.
  6. TÜV bzw. Dekra
    Drum prüfe wer sich ewig bindet – für ca. 2 bis 3.000 Euro kann mittlerweile jeder Hausbau auch unabhängig von Sachverständigen zum Beispiel vom TÜV oder der Dekra begleitet werden.

Wenn Sie diese Punkte beachten und mit den Angeboten der verschiedenen Fertighausanbietern vergleichen, werden Sie bestimmt ein hochwertiges Fertighaus finden und können über Generationen Freude an dem Fertighaus haben.

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Written by SkandiHaus Schwedenhaus

22. September 2010 um 11:44

Veröffentlicht in Immobilien

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